Newsletter abonnieren

mit acarda RegTech News auf dem Laufenden bleiben

  • *Bitte füllen Sie mindestens alle mit einem Stern markierten Felder aus.

acarda Plattform Demo

acarda arep platform

die acarda Plattform in Aktion kennenlernen

Wir demonstrieren Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der acarda Plattform anhand realer Szenarios in Ihrem Unternehmen. Kontaktieren Sie uns hierfür einfach über dieses E-Mail-Formular:

  • *Bitte füllen Sie mindestens alle mit einem Stern markierten Felder aus.
 

Neuerung für PRIIPs: SaaS verbessert Compliance im Asset Management

Ob die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA ihr Vorhaben zur Weiterentwicklung der Finanzmarktrichtlinie MiFid II/MiFIR in diesem Jahr wie geplant umsetzen wird, ist angesichts der Corona-Pandemie alles andere als gewiss.

Grundsätzlich aber ändert die aktuelle Situation nichts an der allgemeinen Zielsetzung von ESMA – nämlich den Anlegerschutz durch eine fortgesetzte Ausdifferenzierung der Transparenz- und Meldevorschriften stetig zu verbessern. Selbst wenn es im Zuge der Corona-Krise zu einer temporären Lockerung aufsichtsrechtlicher Vorgaben kommen sollte, wird die regulatorische Komplexität auf lange Sicht fraglos weiter steigen. 

Grenzen der Reporting-Tools

Finanzdienstleister und ihre Administratoren stellt die ständig wachsende Vielfalt immer neuer Detailanforderungen im Meldewesen vor massive Herausforderungen, zumal ein Asset Manager neben PRIIPS und MiFid II/MiFIR oftmals auch den kaum weniger anspruchsvollen Solvency-II- oder CRR-Vorgaben gerecht werden muss.

Mit einer hauseigenen Berichtssoftware wie etwa MS Excel die auf klassisch betriebenen On-Premise-IT-Systemen läuft, ist weder eine zeitnahe Abbildung der dynamisch sich verändernden Compliance-Vorgaben möglich noch sind die steigenden Security- und Home- Office-Anforderungen erfüllbar. Jedenfalls nicht zu vertretbaren Kosten, wenn man allein den Aufwand für die Akquise von regulatorischem Spezial-Knowhow in Rechnung stellt. Man denke etwa an die uneinheitliche Methodik zur Berechnung der Transaktionskosten: Fondsmanager müssen hierbei unter anderem Daten für verpackte Anlageprodukte (PRIIPs)bereitstellen, bei denen Kundengelder nicht direkt, sondern indirekt am Kapitalmarkt angelegt werden oder bei denen Rückzahlungsansprüche an Referenzwerte wie der Wertentwicklung bestimmter Papiere gekoppelt ist.

Obwohl für MiFid und PRIIPs standardisierte Template-Formate wie EMT und EPT zur Verfügung stehen, gibt es bei der Auslegung der Berechnung und Befüllung dieser Templates europaweit starke Unterschiede: Mit Blick auf die Compliance-Kosten kommt es auf die richtige Auswahl eines rechtskonformen Kalkulationsmechanismus für die Transaktionskosten an. Zur Auswahl stehen dafür derzeit noch verschiedene Regularien gemäß UCITS, PRIIPS oder MiFid II. Auch innerhalb von PRIIPS oder MiFid II lassen sich Transaktionskosten unterschiedlich berechnen – was zu günstigeren oder weniger günstigen Ergebnissen führen kann. Zur Ermittlung der implizierten Transaktionskosten sind neben dem New-PRIIPs Verfahren (auch Basispunkt-Schätzmethode genannt) unter anderem das Arrival-Price- und das Full-PRIIPs-Verfahren in Gebrauch.

Service nach Baukastenprinzip

Dergleichen selbstständig in ein eigenes Berichts- und Meldesystem einzupflegen, überfordert viele Asset Manager auch deshalb, weil regulatorisches Reporting in der Regel nicht zu den Kernkompetenzen eines Investmentspezialisten zählt. Eine Alternative bietet die Nutzung einer externen Cloud-Plattform, bei der sämtliche aufsichtsrechtlichen Änderungen automatisch im Hintergrund aktualisiert werden. Vor Ort entfällt dadurch komplett der Anpassungsaufwand für Compliance-bezogene Softwarelösungen genauso wie die Unterhaltskosten für entsprechende Server- und Speichersysteme. Hinzu kommt der Standardisierungseffekt für Abläufe und Workflows rund um die Meldedatenerhebung und periodische Weiterleitung an die zuständige Regulierungsbehörde.

Allerdings ist darauf zu achten, dass ein externes Cloud-Angebot nicht neue regulatorische Komplexität durch die Hintertür ins Haus bringt. Deshalb sollten Reporting-Services in möglichst fein-granularer Form modular abrufbar sein: Nur so lässt sich ein passgenaues Melde- und Berichtswesen gemäß dem eigenen Portfolio individuell in der Cloud zusammenstellen.

Ein Finanzdienstleister etwa, dessen Fonds keinerlei Berührung zu versicherungsähnlichen Finanzprodukten hat, benötigt zum Beispiel keine Servicemodule zu Solvency II. Und hinsichtlich der erwähnten Transaktionskostenberechnung sollten unterschiedliche Kalkulationsalternativen als separat buchbare Cloud-Services verfügbar sein. Denn dadurch entsteht zusätzlicher Spielraum bei der Auswahl der jeweils optimalen Berechnungsmethode – wobei Fondsmanager oft auch von Erfahrungswerten profitieren, die sich aus Benchmarks vieler Nutzer innerhalb der Cloud-Community ergeben.

Aber Vorsicht: Durch die Cloud-Nutzung darf die Datenhoheit nicht aus der Hand gegeben werden. Maximale Kontrolle lässt sich hierbei über ein geeignetes Dashboard, das jederzeit Zugriff auf sämtliche Daten und Berechnungen bietet, schaffen. Unter dieser Prämisse kann sich die regulatorische Reporting-Datenbank zu einem zentralen Baustein der Digitalisierungsstrategie eines Asset Managers entwickeln. Denn modulare Compliance- Services aus der Cloud können nicht nur die aufsichtsrechtliche Konformität erleichtern, sondern zugleich interne Reporting-Prozesse und die Datenqualität verbessern – was wiederum zu besser fundierten Anlage- und Geschäftsentscheidungen ermöglicht.

Mehr Nachrichten…

acarda wird zu „Capmatix Regulations“

acarda wird zu „Capmatix Regulations“. Neuer Name im Zuge der Integration in das LPA-Produktportfolio.

Mehr

SFDR: Level-2-Umsetzung auf 1. Januar 2023 verschoben

Die EU-Kommission hat wie erwartet kürzlich angekündigt, die technischen Regulierungsstandards (RTS) für die Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (SFDR) erst zum 1. Januar 2023 in Kraft treten zu lassen.

Mehr

Neue Fristen für die UCITS/PRIIPs-Umstellung

Das Europäische Parlament hat in einer Sitzung am 23. November einer Verlängerung der Übergangsfrist bis zur verbindlichen Verwendung von PRIIPs KIDs zugestimmt.
Demnach sind Asset Manager erst ab dem 1. Januar 2023 dazu verpflichtet, ihre Fondsdaten im PRIIPs KID Format auszuweisen.

Mehr

acarda wird zu „Capmatix Regulations“

acarda wird zu „Capmatix Regulations“. Neuer Name im Zuge der Integration in das LPA-Produktportfolio.

Mehr

SFDR: Level-2-Umsetzung auf 1. Januar 2023 verschoben

Die EU-Kommission hat wie erwartet kürzlich angekündigt, die technischen Regulierungsstandards (RTS) für die Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte (SFDR) erst zum 1. Januar 2023 in Kraft treten zu lassen.

Mehr

Neue Fristen für die UCITS/PRIIPs-Umstellung

Das Europäische Parlament hat in einer Sitzung am 23. November einer Verlängerung der Übergangsfrist bis zur verbindlichen Verwendung von PRIIPs KIDs zugestimmt.
Demnach sind Asset Manager erst ab dem 1. Januar 2023 dazu verpflichtet, ihre Fondsdaten im PRIIPs KID Format auszuweisen.

Mehr

PRIIPs KIDs: Neue Reporting-Herausforderungen für Asset Manager.

Die PRIIPs Regulierung, die seit Januar 2018 in Kraft ist, zielt darauf ab, „verpackte“ Anlageinstrumente und kapitalbildende Versicherungsprodukte für Investoren vergleichbarer und verständlicher zu machen.

Mehr

VAG 2.0 Template: neue Berichtspflichten für Versicherungen und Pensionsfonds ab 31. Dezember.

Die BaFin hat am 28. Juli 2021 die überarbeiteten Sammelverfügungen zu den Berichtspflichten für Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds bekanntgegeben.

Mehr

Lucht Probst Associates GmbH

Große Gallusstraße 9
60311 Frankfurt a. M.

Luxemburg

68, Avenue de la Liberté
L-1930 Luxembourg

London

c/o LPA
7 Westferry Circus
Canary Wharf
London E14 4HD
Großbritannien

© 2022 acarda GmbH | Alle Rechte vorbehalten | All rights reserved
text